Woher kommt die Aufstellungsarbeit?
Die Aufstellungsarbeit hat lange und umfangreiche Wurzeln:
- Ethnologie
- Psychoanalyse
- Körpertherapie (Primärtherapie, ...)
- Gruppendynamische Therapie
- Transaktionsanalyse
- Hypnotherapie
- lösungsorientierte Kurzzeittherapie
- Systemische Therapie
Aufstellungsarbeit gab es bereits vor Bert Hellinger. Er hat diese Arbeit jedoch entscheidend weiterentwickelt, verdichtet und weltweit bekannt gemacht. Seine Arbeit bildet damit die Grundlage für die meisten der heutigen Aufstellungsformen: Familienaufstellung, Gesundheitsaufstellung, Organisationsaufstellung, Drehbuchaufstellung, ... - unabhängig davon, wie weit sich diese Richtungen heute von ihm distanzieren oder nicht.
Eigenständiges Denken und Autonomie kann sehr wohl das Bewahrenswerte aus seiner Arbeit achten und übernehmen als auch das Kritikwürdige überwinden und positiv weiterentwickeln.
Eine wesentliche Weiterentwicklung erfährt die Aufstellungsarbeit, wenn sie mit dem Wissen aus der Traumatherapie und dem geistigen Heilen verbunden wird. Wichtig ist es, die Grenzen der aufstellenden Person zu achten und ihre Abgrenzungsfähigkeit zu unterstützen. Besonders, wenn innerfamiliäre Übergriffe stattgefunden haben.